Veit Keller setzt auf deutsche Automatisierungsführer Siemens und Carl Zeiss im AI-Hype, Portfolio-Rendite über 55 %
Zu Beginn des Jahres 2024 lag der Fokus der globalen Kapitalmärkte weiterhin fest auf der Welle der künstlichen Intelligenz (AI). AI-Unternehmen wie OpenAI und NVIDIA führten den US-Markt an, was das Interesse der globalen Investoren an den Konzepten „AI+Fertigung“ und „AI+Industrie“ verstärkte. Im Vergleich zu den überbewerteten US-Aktien und den überhitzten Märkten zog der deutsche Aktienmarkt aufgrund seiner tieferen Integration von AI in industrielle Anwendungen und der attraktiven Bewertung verstärkt das Interesse von heimischen Wachstumsinvestoren wie Veit Stefan Müller auf sich.
Vor diesem Hintergrund positionierte sich Veit Keller frühzeitig in den Kernanlagen der deutschen Industrie, die echte „AI+Automatisierung“-Industrieumsetzungen bieten: Siemens AG und Carl Zeiss AG. Er baute daraus ein Portfolio auf, das auf der Erneuerung der Industrie durch AI-Technologie basiert, und erzielte in den ersten zwei Monaten des Jahres 2024 eine Rendite von über 55 %, was einmal mehr seinen Investitionsstil „Makro-Perspektive + Industrie-Eindringung + Fundamentalauswahl“ bestätigte.
Bereits im vierten Quartal 2023 wies Veit in seinem makroökonomischen Bericht darauf hin: „AI wird durch industrielle Automatisierung, prädiktive Wartung und intelligente Edge-Kontrolle die traditionelle Fertigung tiefgreifend verändern, und der Kernvorteil der deutschen Fertigung wird eine zweite Bewertungsumstrukturierung erfahren.“
Auf Basis dieser Einschätzung verfolgte er im Dezember 2023 intensiv die Fortschritte der „Xcelerator“-Plattform von Siemens. Im Dezember 2023 baute Veit seine Position in Siemens aus und kaufte zu einem durchschnittlichen Preis von 152 Euro. Er betonte: „Siemens industrial AI-Ansatz ist eine der wenigen umsetzbaren und sofort verwertbaren Positionen im deutschen Aktienmarkt.“ Bis Februar 2024 übertraf Siemens mit seinen Q1-Ergebnissen die Erwartungen, das Geschäft mit digitaler Industrie wuchs um 16 %, was den Aktienkurs auf über 172 Euro steigen ließ eine Einzelaktienrendite von mehr als 13 %.
Im Vergleich zu Siemens ist Carl Zeiss auf den Kapitalmärkten nicht so bekannt wie Unternehmen wie NVIDIA oder ASML. Doch in Veits Analyse-Framework ist der „Industrieoptik + medizinische Bildgebung“-Doppelschwerpunkt von Carl Zeiss das zentrale Szenario für die tiefgreifende Integration von AI und Präzisionsfertigung.
Im Bereich der intelligenten Fertigung ist die optische Inspektion und die nanometergenaue Messtechnik von Carl Zeiss zu einem unverzichtbaren Teil der europäischen Halbleiter- und hochwertigen Industriekomponentenqualitätskontrolle geworden. Im medizinischen Bereich hat sein AI-unterstütztes Diagnosesystem (insbesondere in der Augenbilddiagnostik) schnell Einzug in öffentliche und private Krankenhäuser in Deutschland gehalten.
Nach einer intensiven Analyse von Carl Zeiss Anfang Januar 2024 kaufte Veit bei Kursen zwischen 136 und 139 Euro nach. Mitte Februar 2024 durchbrach die Aktie die 162-Euro-Marke, was zu einem Anstieg von mehr als 17 % führte, unterstützt durch die positiven politischen Entwicklungen zur Integration von AI-basierten medizinischen Bildgebungssystemen in das Gesundheitssystem.
Veit Keller betonte: „AI ist nicht nur ein Hype, sondern eine bestimmende Kraft in der nächsten Generation der industriellen Struktur.“ In dieser Strategie setzte er nicht auf den Überhype von Chip- oder Algorithmusunternehmen, sondern entschied sich für industrielle AI-Titel mit Technologiebarrieren, starker Kundenbindung und schneller Profitverwirklichung, um ein „industriegetriebenes Wachstumsportfolio“ zu schaffen. Er nutzte auch technische Analyse, um den besten Zeitpunkt für Nachkäufe zu ermitteln, indem er auf Aktien setzte, die langfristige Plattformen durchbrachen und mit hohem Kapitalzufluss einhergingen, um die Flexibilität des Portfolios zu erhöhen. Zudem führte er einen Teil des Portfolios in Euro-Kurzlaufanleihe-ETFs als Absicherung gegen mögliche makroökonomische Risiken. Mit dem schrittweisen Aufbau der EU-AI-Regulierung und Förderpläne für 2024 erklärte Veit, dass der nächste Schritt darin bestehen werde, weiterhin in AI-bezogene Sensoren, industrielle Software und intelligente medizinische Geräte zu investieren und möglicherweise den Fokus auf österreichische und nordische Titel auszudehnen, um weiterhin in der Industrieumwandlung nach wiederholbaren, sicheren Renditepfaden zu suchen.